Leitbild
Wertschätzung und Geborgenheit stehen im Mittelpunkt. Kinder werden liebevoll und zugewandt begleitet, damit sie sich sicher fühlen und mit Selbstvertrauen die Welt erkunden können. Ich schaffe eine Atmosphäre, in der Neugier willkommen ist und jedes Kind seinen eigenen Weg gehen darf.
Bildungs- und Erziehungsziele
Ziel: Kinder in ihrer individuellen Entwicklung stärken und zur Selbstständigkeit befähigen.
- Selbstvertrauen fördern: Durch verlässliche Beziehungen und sichere Rahmenbedingungen.
- Forschergeist unterstützen: Kinder lernen durch aktives Tun, Wahrnehmen und Experimentieren.
- Individuelle Entwicklung achten: Jedes Kind wird dort abgeholt, wo es steht; Begleitung erfolgt im eigenen Tempo.
- Alltagskompetenzen stärken: Kinder übernehmen altersgerechte Aufgaben und üben so Verantwortung und Selbstwirksamkeit.
Pädagogische Grundsätze
- Kindzentriert: Angebote orientieren sich an den Interessen und dem Spiel der Kinder.
- Lernfreude ohne Druck: Lernen geschieht freiwillig; Angebote sind Einladungen, kein Zwang.
- Beobachtung als Grundlage: Beobachtungen leiten die Planung von Angeboten und Projekten.
- Begleitung statt Belehrung: Unterstützung so viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Methoden und Alltagspraxis
Freispiel
Freispiel ist Lernzeit. Verschiedene Spielbereiche und Materialien decken unterschiedliche Bildungsbereiche ab. Erzieherische Eingriffe sind gezielt und unterstützen die Selbststeuerung der Kinder.
Projekte und Angebote
- Projektarbeit greift Themen wie Farben, Formen oder Jahreszeiten auf.
- Alltagsintegration: Projektthemen werden in den Tagesablauf eingebunden (z. B. Herbstspaziergang mit Naturmaterialien).
- Offene Angebote: Kinder können jederzeit einsteigen oder im eigenen Spiel bleiben.
Außenaktivitäten
- Hof, Spielplätze in der Umgebung und Spaziergänge erweitern Lernräume.
- Krippenwagen ermöglicht Mobilität mit den Kleinsten und Alltagserfahrungen wie Einkaufen.
Zusammenarbeit mit Eltern
Erziehungspartnerschaft basiert auf Vertrauen und Transparenz.
- Eltern sind Expertinnen und Experten für ihr Kind.
- Regelmäßiger Austausch über Bedürfnisse, Fortschritte und Sorgen ist zentral.
- Informationen werden offen geteilt; gemeinsame Ziele für das Wohl des Kindes werden abgestimmt.
Raum und Materialien
- Räume sind übersichtlich, sicher und anregend gestaltet.
- Materialien sind vielfältig, zugänglich und altersgerecht.
Umsetzung und Evaluation
- Tägliche Reflexion der Angebote anhand von Beobachtungen.
- Elterngespräche und kurze Übergabemomente sichern Kontinuität.
- Anpassung des Konzepts erfolgt fortlaufend nach Bedarf und Erfahrung.